Beteiligung zur Lärmaktionsplanung in Berlin

Bürger-und Fach-Dialog vom 24. Januar bis 22. Februar 2013

Lärm stellt eines der größten Umweltprobleme dar und ist häufig Ursache für Erkrankungen. Gerade eine Großstadt wie Berlin ist von den Auswirkungen von Lärm, besonders durch den vom Verkehr verursachten, betroffen. Aber was genau ist für uns Lärm? Wo stört er uns? Und welche Möglichkeiten gibt es, lärmgeprägte Quartiere zu entlasten? Diese Fragen wurden im Rahmen des fortgesetzten Lärmaktionsplans Berlin gemeinsam mit Verwaltung und Bevölkerung erörtert. Die Planung bezog sich dabei schwerpunktmäßig auf die Lärmquellen Straßenverkehr, Straßenbahn und oberirdische U-Bahn.

Zusammen mit Zebralog, Experten auf dem Feld der E-Partizipation, begleiteten wir die Lärmaktionsplanung mit einer umfassenden Öffentlichkeitsbeteiligung. Ein moderierter Online-Dialog, Lärmwerkstätten in den Bezirken Lichtenberg und Spandau und begleitende Veranstaltungen für Experten dienten einem transparenten Austausch über den Prozess und das weitere Verfahren. Die Bevölkerung wurde über geplante Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung durch Verkehrslärm informiert, konnte über unterschiedliche Instrumente selbst Hinweise zur Lärmbelastung geben und einzelne Maßnahmen und Aktionen kommentieren und bewerten. Mit einem Fachgremium, zu dem die Bezirke, Verbände, Bürgerinitiativen und andere Interessensgruppen eingeladen waren, starteten wir den Dialog.

Leistungen: Gesamtkonzept mit Zebralog, Kommunikationskonzept, Texte, Öffentlichkeitsarbeit, Partner- und Multiplikatorenbetreuung, Gestaltung und Erstellung von Plakat und Flyer, Konzeption und Moderation der Eröffnungsveranstaltung

Partner: Zebralog // Team: Hjördis Hoffmann, Julia Krieger, Anna Heckmann, Karolin Soisson

Abbildungen: Jörg Farys / die Projektoren