EXPERIMENT

EXPERIMENT STADTALLTAG

Seit Jahren beschäftigt sich Sally Below mit Konzepten für neue Formen der Stadtentwicklung. Gerade mit Blick auf die Internationalen Bauausstellungen und andere Großereignisse fragt sie sich: Muss es immer erst eine Not geben, um etwas bewegen zu können? Braucht man immer ein politisch verordnetes „Reparaturprogramm“, um neue Wege in der Verwaltung, der Bürgerschaft, der Wirtschaft zu gehen? Wie werden Stadtgesellschaften innovativ im Alltag?

So entstand der Ansatz EXPERIMENT STADTALLTAG, denn: Auf eine gute Mischung von Expertentum und zivilgesellschaftlichem Engagement und vor allem auf neue Kollaborationen wird es zukünftig bei der Gestaltung von Stadt ankommen, wenn es einerseits immer mehr für ihre Belange Engagierte gibt, gleichzeitig die Abschottung der Begüterten zunimmt und die Verwaltung durch knappe Ressourcen häufig nur beschränkt handlungsfähig ist. Wir brauchen das EXPERIMENT im STADTALLTAG!

Dieser Ansatz wurden 2015 in einer Reihe von Zukunftsstudios, die Sally Below mit Martin Kohler von der HCU Hamburg entwickelte, vorgestellt und diskutiert. Die Zukunftsstudios machten Halt in Dessau-Roßlau, Hamburg, Offenbach, München und Bochum und wurden jeweils vor Ort mit einem Partner ausgerichtet. Gleichzeitig gastierte die Ausstellung „Auf dem Weg zur Stadt als Campus“ für rund zwei Wochen an den jeweiligen Orten.

Im CLB Berlin, dem neuen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum im Aufbau Haus in Kreuzberg, den Sally Below mit Collaborateuren ganz unterschiedlicher Disziplinen betreibt, fand die Reihe im Dezember 2015 ihren vorübergehenden Abschluss. Die Erkenntnisse aus den Zukunftsstudios fließen in kommenden Projektentwicklungen und Austauschformate ein.

Die Zukunftsstudios zum EXPERIMENT STADTALLTAG wurden gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt.

Hier geht es zur Internetseite: Experiment Stadtalltag