wo ist der garten?

gärtnerische Interventionen in den Nischen der Großstadt

Tafel-Garten, Insel-Garten, Buch-Garten und Katen-Garten? Im Jahr 2005 konnte man diese Orte mitten in Berlin finden und nutzen, wie man selbst es wollte. Nach dem Erfolg des jedes Jahr neu entstehenden Gartens im Hof der Kunst-Werke in der Berliner Auguststraße, mit dem das Atelier Le Balto seine Arbeit zu wenig beachteten und ungenutzten Flächen begann, führte die Reihe ‚Wo ist der Garten‘ die Auseinandersetzung mit dem Leben und Gärtnern in der Stadt weiter.

Das Atelier Le Balto transformierte temporär vier Flächen im Rahmen von ‚Wo ist der Garten‘. Das Temporäre wurde hier als besondere Qualität gesehen und für den Ort genutzt. Mit schnell wachsenden Pflanzen entstanden aus der Substanz der Orte heraus Räume, die sich ständig neu definierten. Sie wurden für einen Sommer konzipiert – ob sie länger bestanden, ergab sich aus den kommenden Planungen.

Mit Picknicks, einer Tagung zur Gartenkunst, Workshops mit Studenten verschiedener europäischer Hochschulen und Gartenfesten luden die Gärten zur Entdeckung der Gärten ein und plädierten so auch für die Rückkehr der Qualität des Gartens in das Stadtleben.

Gärten sind nie fertig, sie wachsen und verändern sich. Und so ist auch der Gärtner nie fertig mit seiner Arbeit. Wir arbeiten gerade deshalb gern im öffentlichen Raum mit Partnern wie Atelier Le Balto, um die Stadt aus dem Alltäglichen heraus neu zu erleben.

Leistungen: Kommunikationskonzept, Gästebetreuung, Öffentlichkeitsarbeit

Abbildungen: Atelier Le Balto